Realschulprüfung

In der Realschule werden die Schülerinnen und Schüler auf einen gelingenden Übergang in die Berufsausbildung oder in die weiterführenden Schulen wie das Berufskolleg oder das berufliche Gymnasium vorbereitet.Voraussetzung ist immer der erfolgreiche Abschluss der Realschule.

Am Ende der Klasse 10 wird die Abschlussprüfung durchgeführt.

Die schriftliche Prüfung am Ende von Klasse 10 erstreckt sich auf die Fächer Deutsch, Mathematik und die Pflichtfremdsprache Englisch.

Zur Englischprüfung gehört die im 1. Schulhalbjahr zu absolvierende mündliche Prüfung: EuroKom. Sie zählt so viel wie die übrigen Prüfungsleistungen in der Pflichtfremdsprache.

In der mündlichen Prüfung absolviert jeder/jede Schüler/-in eine fächerübergreifende Kompetenzprüfung, die aus der Präsentation und einem daran anknüpfenden Prüfungsgespräch besteht. Zu Beginn der Klasse 10 wählen die Schüler/-innen innerhalb einer Gruppe von max. 5 Schülern ein Thema, welches Inhalte aus mindestens zwei Fächern umfasst. Während der Bearbeitung des Themas erhalten die Schüler/innen im Laufe des Schuljahres drei Beratungsangebote von Fachlehrern. Das Prüfungsgespräch bezieht sich auf das bearbeitete Thema, aber auch auf die Unterrichtsinhalte der beiden Fächer in der Klassenstufe 9 und 10.

Auf Wunsch des/der Schülers/Schülerin kann er in den schriftlich geprüften Fächern zur mündlichen Prüfung antreten. In dieser 10-minütigen Prüfung werden Themen des Faches aus Klassenstufe 9 und 10 abgefragt.
Die Anmeldung zur mündlichen Prüfung erfolgt nach Bekanntgabe der Prüfungsnoten schriftlich durch Abgabe des Anmeldeformulars.

In den Wahlpflichtfächern und im Fach NWA werden fachinterne Prüfungen im Zeitraum Dezember bis März durchgeführt. Die Prüfungen erfolgen im Rahmen des Unterrichts sowie an gesonderten Terminen, die die Fachlehrer bekanntgeben.

Kurzübersicht über die fächerübergreifende Kompetemzprüfung

Gruppenbildung
4 Schülerinnen und Schüler bilden eine Gruppe. Die Schüler/-innen müssen nicht in der gleichen Klasse sein.

Themenfindung
Bis zum gesetzten Termin muss das endgültige Thema bei der Schulleitung eingereicht werden. Die Schulleitung muss das Thema genehmigen.

Nach der Genehmigung des Themas ist das Thema verbindlich.
Bis zu diesem Termin helfen Klassen- und Fachlehrer bei der Themenfindung, insbesondere bei der Kick-Off-Veranstaltung.
Das Thema muss fächerübergreifend aus 2 Schulfächern sein.
Alle Schüler/-innen der Gruppe müssen BEIDE Fächer haben (insbesondere die gleiche Konfession, sofern eines der beiden Fächer Religion ist).
Auch Themen aus der FiP, aus einer GFS oder einer anderen Präsentation sind zulässig, sofern sie fächerüberbergreifend sind.

Rahmenbedingungen
2 Lehrer, die jeweils eines der beiden Fächer unterrichten, beraten die Schüler/-innen einer Gruppe. Es gibt 3 Beratungsgespräche. Nach der Themenabgabe darf nur noch zu den Beratungsterminen beraten werden.

Vorbereitung der Prüfung
Jede Gruppe erstellt eine Dokumentation, die fristgerecht (3 Kopien) gemeinsam mit der ausgefüllten Eigenständigkeitserklärung abgegeben werden muss. Nach den Pfingstferien beginnt die Intensivphase zur Vorbereitung auf die FüK. Unterricht findet nur noch in Deutsch, Englisch und Mathematik statt.
Die Intensivphase dauert 3 Wochen; in der ersten Woche wird die Arbeit an der Dokumentation beendet. Danach beginnt die intensive Vorbereitung auf die Präsentation.

Die FüK-Prüfung
Die Prüfung besteht aus 2 Phasen: Präsentation und Prüfungsgespräch. In jeder Phase hat der Schüler 7,5 min Zeit, d.h. für jeden beträgt die Prüfungszeit 15 Minuten. Alle 4 Schüler-/innen werden gemeinsam geprüft. Neben den beiden betreuenden Lehrern ist ein Prüfungsvorsitzender in der Prüfungskomission.
Die Präsentation organisieren die Schüler/-innen (Wer beginnt? Wer präsentiert als Zweiter? usw.)
Im Prüfungsgespräch wird das Wissen der Schülerinnen und Schüler über die Präsentation hinaus vertieft. Die Fragen schließen an das Prüfungsthema an, gehen aber darüber hinaus zu weiteren Inhalten aus den beiden beteiligten Fächern aus den Klassen 9/10.

Notengebung
Die Note der Kompetenzprüfung steht mit Themenangabe an oberster Stelle im Abschlusszeugnis. Fehlt ein Prüfling bei der FüK-Prüfung unentschuldigt, so wird die Note ungenügend vergeben.
Der Durchschnitt der Kompetenzprüfung und der Kernfächer darf nicht schlechter als 4,0 sein, damit die Abschlussprüfung als bestanden gewertet werden kann.