Fächer der Realschule

Wahlplichtfächer und Pflichtfächer

Am Ende der Klasse 6 steht für die Schüler/-innen die Entscheidung für das Wahlpflichtfach ab Klasse 7 an. Gewählt werden kann zwischen Französisch, AES und Technik. Nach dem ersten Halbjahr in Klasse 7 ist ein Wechsel zwischen AES und Technik noch möglich.

AES - Alltagskultur Ernährung Soziales

Zentrales Anliegen des Faches AES sind die einzelnen Handlungsfelder Lernen durch Engagement, Ernährung, Gesundheit, Konsum, Lebensgestaltung und Lebensbewältigung. Im Fach AES entwickeln die Schüler/-innen Handlungskompetenzen für die Alltagsbewältigung und Alltagsgestaltung.

Die Schüler/-innen erhalten wertvolle Impulse zur Persönlichkeitsentwicklung und zur beruflichen Orientierung. Das Fach legt Grundlagen für verantwortungsvolles Handeln im Sinne der Leitperspektive „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (z.B. im Umgang mit Mitmenschen oder beim Einkauf von Konsumgütern wie Modeartikeln).

Die Förderung von Ernährungsbildung ist ein wichtiges Anliegen des Faches und die ernährungswissenschaftlichen Grundlagen werden im fachpraktischen Unterricht in der Schulküche in die Praxis umgesetzt.

Textile Fachpraxis begleitet die Schüler/-innen von Klasse 7-10 und ermöglicht nachhaltiges Handeln durch textilkundliche Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten (z.B. Umgang mit der Nähmaschine).

(Quelle: Bildungsplan 2016/ Vorwort Beispielcurriculum AES)

In unserer modernen globalisierten Welt, geprägt von Mobilität und Vernetzung, sind Fremdsprachenkenntnisse eine wichtige Grundlage des internationalen Dialogs. Fremdsprachen zu lernen heißt, in fremde Welten einzutauchen und diese in steigendem Maße zu verstehen.

Klasse 6 - Vermittlung erster französischer Sprachkompetenzen
Schüler/-innen lernen zwei Stunden pro Woche einfache französische Wörter und Sätze verstehen und sprechen, führen erste Dialoge und lesen und schreiben erste Texte. Die Teilnahme am Französischunterricht Klasse 6 erfolgt freiwillig, ist jedoch Voraussetzung, wenn Französisch als Wahlpflichtfach in Klasse 7 gewählt wird.

Französisch Klasse 7-10

Die Schüler/-innen erwerben sprachliche Mittel des Französischen, nutzen vertraute Ausdrucksmittel des Französischen zunehmend bewusst, setzen dabei Stil sowie kulturell bestimmte Formen des Sprachgebrauchs, zum Beispiel Formen der Höflichkeit, zunehmend sensibel ein und gestalten interkulturelle Kommunikationssituationen weitgehend sicher. Dabei vergleichen sie ausgewählte Phänomene mit ihrer Erstsprache und/oder anderen Sprachen.

Der Französischunterricht erfolgt in zwei Blöcken pro Woche und führt nach vierjähriger Teilnahme zum Abschluss der zweiten Fremdsprache als Voraussetzung für das Abitur.

Exkursionen nach Frankreich sowie sprachliche Begegnungen mit Muttersprachlern gehören ebenso zum Programm wie der Unterricht klassenübergreifend in kleinen Gruppen.

Durch die Auseinandersetzung mit exemplarischen technischen Inhalten werden im Technikunterricht fundamentale Einsichten und Handlungsmuster vermittelt. Bei der Lösung von Konstruktions- oder Fertigungsaufgaben, einzeln oder im Team, bei der Planung und Herstellung von Gegenständen aus verschiedenen Materialien und im Umgang mit Werkzeugen und Maschinen werden wichtige Kompetenzen gefördert.

WBS – Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung (WBS)

„Ziel der ökonomischen Bildung ist, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ökonomisch geprägte Lebenssituationen zu erkennen, zu bewältigen und zu gestalten […].

Dadurch trägt ökonomische Bildung zur Stärkung der Mündigkeit der Schülerinnen und Schüler bei, die auch für ihre berufliche Orientierung im Hinblick auf die Planung und Gestaltung des Übergangs in Ausbildung, Studium und Beruf eine wichtige Rolle spielt. Sie sollen in die Lage versetzt werden, in ökonomisch geprägten Lebenssituationen gemeinwohlorientiert auch die Interessen anderer zu berücksichtigen, den Wert der Zusammenarbeit zu erkennen und zugleich für sich und andere Verantwortung zu übernehmen. Schließlich ermöglicht das Fach Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung einen Einblick in die Rahmenbedingungen des Wirtschaftens sowie Zugänge zur Arbeits- und Berufswelt, sodass die Schülerinnen und Schüler deren Bedeutung sowohl erkennen als auch mitgestalten können.“

Quelle: Bildungsplan 2016 des Landes Baden-Württemberg